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Aktuelles / Presse

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02.08.2016
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Frau Litzka bedankt sich bei Jonas Klemens

Auszubildender der Stadtwerke ausgezeichnet!

Jonas Klemens machte schon im April mit seinem Mut und beherzten Eingreifen von sich reden, als er einem Spielerkollegen nach einem Unfall auf dem Fußballplatz das Leben rettete. Nun haben seine Kollegen und Vorgesetzte bei den Stadtwerken Neustadt in Holstein erneut allen Grund stolz auf ihren Azubi zu sein: Am 19.07.2016 schloss Jonas Klemens seine 3-jährige Ausbildung im Klärwerk zur Fachkraft für Abwassertechnik als Klassen- und gleichzeitig Landesbester ab! Die Verwaltungsakademie Bordesholm, die zuständige Kammer für Ausbildungsberufe im öffentlichen Bereich in Schleswig-Holstein, zeichnete Herrn Klemens für diese großartige Leistung mit einem Freistipendium aus, mit dem er sich z. B. zum Techniker fortbilden lassen oder weiterführende Seminare besuchen kann.
„Wir sind alle sehr stolz auf die Leistungen von Jonas Klemens“, so Werkleiterin Vera Litzka, „und wir freuen uns, ihn gleich im Anschluss an seine Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik zu übernehmen“. Der so Gelobte nimmt das Angebot gerne an und dankt seinem Ausbilder, Roland Sauer, sowie allen Kollegen bei den Stadtwerken für ihre Unterstützung.

NH 02-08-2016
21.07.2016
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Der erste Spatenstich ist geschafft!

Spatenstich für den Neubau

Stadtwerke Neustadt in Holstein starten durch: Spatenstich für den Neubau des Verwaltungs- und Betriebsgebäudes am 18. Juli 2016!
 
Begrüßung durch Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider
„Nachdem in den vergangenen Wochen die Vorplanungen abgeschlossen wurden, kann nun mit dem Neubau begonnen werden“ freute sich Neustadts Bürgermeisterin Frau Dr. Tordis Batscheider und begrüßte die Anwesenden zum symbolischen Spatenstich für den Neubau der Stadtwerke Neustadt in Holstein an der Neukoppel 2. „Ich persönlich halte dies für den optimalen Standort, denn der Stadtwerkeneubau als Vorzeigeprojekt in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz ist ein wichtiges ‚Aushängeschild am Haupteinfallstor‘ unserer Stadt“ sagte die Bürgermeisterin und dankte der Stadtverordnetenversammlung dafür, dass nach mehrjähriger Planung nun dieses Projekt in Angriff genommen werden kann.

Spatenstich
Zusammen mit der Werkleiterin Vera Litzka, dem Stadtwerkeausschussvorsitzenden Günther Struck sowie den Architekten Prof. Ingo Lütkemeyer und Martin Spieß griff die Bürgermeisterin zum Spaten, um den ersten Spatenstich zu setzen. Bis Ende 2017/Anfang 2018 soll der Bau des insgesamt 7,4 Mio. Euro (netto) teuren Neubaus abgeschlossen sein.
Die Entscheidung für den Neubau an der Neukoppel 2 fiel in der Stadtverordnetenversammlung am 03.07.2014. „Mit dem neuen Verwaltungs- und Betriebsgebäude erhalten die Stadtwerke den dringend benötigten Raum für technisch anspruchsvolle und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Der Neubau bietet den Stadtwerken die Möglichkeit, weiter zu wachsen und sich gut für die Zukunft aufzustellen“, so die Bürgermeisterin.
Am Standort Neukoppel entsteht ein wirtschaftlich geplantes, modernes und flexibles Büro- und Betriebsgebäude. Mit einer Nutzfläche von knapp 2.500 m²  (Bruttogrundfläche 3.500 m²) bietet es Platz für ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zuzüglich des gewerblich/technischen Personals). Durch das zukunftsweisende Energiekonzept erreicht es den Standard eines Nullemissionsgebäudes.
„Als Energieversorger ist es für uns selbstverständlich, dass wir bei einem Neubau besonderes Augenmerk auf die Energieeffizienz legen“, erklärte Werkleiterin Vera Litzka. Auch die Bürgermeisterin wies anlässlich des symbolischen Spatenstichs auf die Bedeutung des geringen Energieverbrauchs von Gebäuden hin. Jede Kilowattstunde nicht verbrauchte Energie sei ein Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutzziele der Stadt.

Zukunftsweisendes Energiekonzept
Das neue Bürogebäude wird mit einer sog. reversibel betriebenen Wärmepumpe sowohl beheizt als auch gekühlt. Durch ein aktives Verschattungssystem an der Außenfassade wird die solare Einstrahlung, sprich die Aufheizung im Sommer, reduziert. Die Wärmerückgewinnung aus der Abluft senkt den Energiebedarf ebenfalls. Die Photovoltaikanlage mit 65 KWpeak auf dem Dach deckt den Großteil des Jahresstrombedarfs. Zudem schont die Nutzung von Regenwasser für die sanitären Anlagen und die Grünflächenbewässerung die Trinkwasserressourcen. Ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes Begleitprojekt erforscht darüber hinaus die Integration von wiederverwendbaren Bauteilen und Recyclingbaustoffen.

Flexibler Ausbau
Doch nicht nur in Bezug auf die Technik ist das neue Gebäude zeitgemäß: Durch seinen flexiblen Ausbau kann das dreigeschossige Gebäude jederzeit den sich ändernden Nutzungserfordernissen angepasst werden. Denn tragend ist nur die Außenwandkonstruktion und der Gebäudekern, die Zwischenwände und alle Versorgungsleitungen sind so konstruiert, dass die Nutzung der Flächen je nach Bedarf verändert werden kann.

Bezugsfertig im Winter 2017/18
Verantwortlich für die Planung des gesamten Gebäudekomplexes nebst Technik und Ausstattung ist die Arbeitsgemeinschaft IBUS Architekten und Ingenieure aus Bremen sowie Rissmann & Spieß Architekten aus Neustadt. Die Tragwerksplanung wurde vom Ingenieurbüro Drewes und Speth aus Hannover erstellt. Die Technischen Anlagen wurden vom Ingenieurbüro Taube + Goerz aus Eckernförde / Hannover geplant. Für die Planung der Elektroinstallationen zeichnet das Ingenieurbüro Hornecker aus Lübeck verantwortlich. Die Bauarbeiten beginnen in Kürze mit der Einrichtung der Baustelle und den Erdarbeiten. Im Winter 2017/18 soll das Gebäude bezugsfertig sein.


NH 21-07-2016
20.04.16

Ihre Stadtwerke informieren

Liebe Kundinnen und Kunden,
 
in jüngster Zeit erreichen uns erneut Anrufe besorgter bzw. verunsicherter Kunden unseres Hauses, die von sogenannten Energiedienstleistern an der Haustür zum Abschluss von Stromverträgen angesprochen werden. Dabei gehen diese Personen auf unterschiedlichste Weise vor. Mal verhalten sie sich höflich und korrekt, in anderen Fällen wiederum wird uns berichtet, dass falsche, scheinbar harmlose Angaben gemacht werden, um das Vertrauen der Bewohner zu erlangen. Stets ist das Ziel, an wichtige persönliche Informationen von Ihnen zu gelangen, z. B. die letzte Jahresverbrauchsabrechnung, Zählerstand, Zählernummer oder Bankverbindung.
 
Falls Sie das Gefühl haben, von einem Mitarbeiter der Stadtwerke Neustadt an der Haustür kontaktiert worden zu sein, und sind sich aber nicht sicher, ob das auch richtig ist, wenden Sie sich einfach an unseren Kundenservice unter der Rufnummer 5110-150. Im persönlichen Gespräch klären wir die Dinge auf.
 
Unabhängig davon weisen die Stadtwerke Neustadt in Holstein auf Folgendes hin:
 
Mitarbeiter der Stadtwerke Neustadt in Holstein werden niemals an der Haustür versuchen, einen neuen Energieliefervertrag von Ihnen unterschreiben zu lassen.


Mitarbeiter der Stadtwerke Neustadt in Holstein verfügen über einen entsprechenden Dienstausweis mit Foto.
Lassen Sie sich diesen beim geringsten Zweifel unbedingt zeigen!


Die Stadtwerke Neustadt in Holstein kooperieren nicht mit anderen Energieanbietern und bedienen sich auch keiner s.g. Stromvermittler.

 SG 20-04-16
 
23.02.16
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KLein, aber wendig


Klein, aber wendig
 
Als Werkleiterin der Stadtwerke Neustadt in Holstein setzt Vera Litzka alles daran, den kleinen Versorger für die Energiewende fit zu machen und die Selbstständigkeit zu erhalten.
 
STADTWERKE. Neustadt in Holstein, genauer gesagt in Ostholstein, liegt direkt an der Ostsee. Davon konnten sich Fernsehzuschauer im ZDF bis Januar dieses Jahres knapp 19 Jahre lang meist mittwochs im Vorabendprogramm überzeugen. Im Neustädter Marinehafen hatte die „Küstenwache“, so der Titel der langjährigen Serie, ihr Domizil. Und immer wenn (Film-)Kapitän Holger Ehlers mit seiner Crew auf der „Albatros“ zu Einsätzen in die Ostsee jagte, ließ sich allzu oft am Heck des Polizeischiffes der Name des Heimathafens ausmachen: Neustadt in Holstein.
 
„Das war schon eine gute Werbung für Neustadt, schließlich lebt die Stadt als Erholungs- und Kulturort auch von den Touristen“, sagt Vera Litzka. Die studierte Agrarwissenschaftlerin ist vor gut drei Jahren in der 15 000-Einwohner-Kommune rund 30 km nördlich von Lübeck vor Anker gegangen und zwar als Werkleiterin der lokalen Stadtwerke. Litzka ist die erste Frau auf diesem Posten.
 
Der Wechsel in den Norden fiel ihr, die zuvor zehn Jahre lang als Geschäftsführerin die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) im VKU mit Sitz in Köln gemanagt hatte, nicht schwer. In den 1990er Jahren hatte Litzka bei der Fördergesellschaft für Windenergie am damaligen Standort in Bruns- büttel im Dithmarscher Land gearbeitet, sozusagen auf der anderen Seite Schleswig- Holsteins. „Dennoch war es ein Gefühl, als ob ich nach Hause zurückkomme“, resümiert Litzka.
 
Dienstleistungen und Effizienzmaßnahmen stehen im Fokus
 
Ihren Wechsel nach zehn Jahren durchaus erfolgreicher ASEW-Tätigkeit, in der sie beispielsweise die Mitgliederzahl um rund ein Drittel auf 270 Stadtwerke ausbauen konnte, begründet Litzka so: „In Köln habe ich mehr konzeptionell gearbeitet, wie beispielsweise bei der Entwicklung neuer Produkte wie green gas oder water green plus. Nach zehn Jahren wollte ich endlich vor Ort Dinge bewegen.“
 
Um das zu tun, ist Neustadt in Holstein ein gutes Pflaster. Gilt es doch ein kleines Stadtwerk mit rund 10 000 Kunden im Stromsektor und knapp 5 000 im Gasbereich sicher an den Klippen des zunehmenden Wettbewerbs und den Herausforderungen des Energie-Zeitalters vorbeizuschiffen. „So klein sind wir auch nicht“, schmunzelt Litzka, „in den Sommermonaten verdreifacht sich die Zahl der in Neustadt lebenden Menschen, für die auch die entsprechende Infrastruktur vorgehalten wird.“
Dass die Werkleiterin – die nicht mehr alltägliche Funktionsbezeichnung ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Neustädter Stadtwerke als kommunaler Eigenbetrieb firmieren – ihr Unternehmen in den zurückliegenden drei Jahren auf größere Bürgernähe getrimmt hat, versteht sich von selbst. Parallel hat sie den Fokus auf Dienstleistungen und Effizienzmaßnahmen verstärkt.
 
Gerade das Effizienzthema liegt Litzka am Herzen. Während ihrer ASEW-Zeit hatte sie immer wieder an Strategien gearbeitet, wie sich die EU-Effizienzrichtlinie auf kommunaler Ebene umsetzen lässt. „Wir haben in Neustadt als eine der ersten Maßnahmen unser Klärwerk energetisch auf Vordermann gebracht, indem wir ef- fizientere Pumpen eingebaut haben“, erzählt die Werkleiterin.
 
Im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten steht aber der Wärmesektor. „Die ganze Welt schaut auf den Strombereich, diskutiert über das EEG und die damit angeblich verbundenen Stromkostensteigerungen. Dagegen ist der Wärmebereich mit seinen enormen Einsparpotenzialen völlig vernachlässigt worden.“ Im Rahmen der natio- nalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung haben die Stadtwerke Neustadt ein Kieler Ingenieurbüro beauftragt, Ideen zu entwickeln, wie die Energiewende in Neustadt und in der Umgebung umgesetzt werden kann. Verwirklicht ist bereits ein städtischer Wärmeatlas: „So wissen wir jetzt genau, wo es sinnvoll ist, nachzu-verdichten.“
 
Als eines der ersten konkreten Ergebnisse konnte Litzka Anfang Februar zur Auf- taktveranstaltung des Energie-Effizienz-Netzwerkes Ostholstein einladen. „Wir sind mit sechs Unternehmen gestartet und hoffen, dass deren Aktivitäten und Einsparerfolge weitere Firmen zum Nachahmen animieren“, betont Litzka. Im EEN.OH-Netzwerk ist eine gemeinsame freiwillige Zielvereinbarung zur Energie- und CO2-Einsparung geplant, die nach drei Jahren erreicht werden soll.
Welche Möglichkeiten insbesondere im Immobiliensektor vorhanden sind, kann Litzka demnächst mit einem eigenen Vorhaben demonstrieren. Für 7,4 Mio. Euro bauen die Stadtwerke am Ortseingang ihre neue Unternehmenszentrale: „Wir ersetzen damit einen Uraltbau, der noch aus der Vorkriegszeit stammt“, sagt Litzka. Dass der Neubau energetisch optimiert sein wird, liegt auf der Hand: „Wir setzen auch auf wiederverwertbare Baustoffe, um so ein Ausrufezeichen für mehr Ressourcen-Effizienz zu setzen."
Auch mit einem zweiten Neubau-Vorhaben wird sie sich demnächst intensiv beschäftigen müssen. Anfang März beschloss die Stadtverordnetenversammlung mit überwältigender Mehrheit, den Kommunalhafen wegen zunehmender Unwirtschaftlichkeit zu schließen. Das Management für diesen Hafen und die rund 300
Sportboot-Liegeplätze oblag bislang den Stadtwerken: „Auf den Kommunalhafen entfielen zuletzt rund 1,7 Prozent unseres Umsatzes“, sagt Litzka. Eine Größe bei einem Umsatz von zuletzt annähernd 50 Mio. Euro, die ertragbar ist. Viel mehr schmerzt die Werkleiterin, dass in den beiden vergangenen Jahren die Hafenbecken für rund eine Million Euro teilweise bis auf eine Tiefe von bis zu sechs Metern ausgebaggert wurden.
 
Stadtwerke bewerben sich um neue Konzessionen in der Region
 
Als Alternative zum gewerblichen Hafenumschlag setzt die Stadt Neustadt für das neu entstehende innenstadtnahe Quartier künftig auf eine maritim-touristische Nutzung und auf das Konzept „Leben und Arbeiten im Hafen“. Für die Stadtwerke, sagt Werkleiterin Litzka, seien damit „viele Chancen verbunden“, neue Kunden mit zahlreichen Dienstleistungen zu gewinnen.
 
Chancen, zu wachsen und damit die Selbstständigkeit zu erhalten, sehen die Stadtwerke Neustadt auch im Gewinn von Konzessionen in der Umgebung. Zusammen mit den Stadtwerken Eutin als Partner gehören die Neustädter mit jeweils 25 Prozent zu den Gesellschaftern der neugegründeten Stadtwerke Oldenburg in Holstein. Der Newcomer hat mit Jahresbeginn die Strom- und Gasnetze in der 10 000-Einwohner- Stadt übernommen. „Wir haben bereits die wichtigen Ankerkunden im Gewerbe- bereich gewonnen und streben im Haushaltskundensektor die 1 000-Kunden-Marke an“, zeigt sich Litzka zufrieden, sie will sich als Partner bei weiteren anstehenden Konzessionsvergaben in der Region anbieten. „Oldenburg hat allen Kommunen in Holstein gezeigt, was wir können“, sagt sie selbstbewusst.
Dass Litzka Wachstum im Blick hat, zeigt die Dimensionierung der neuen Stadtwerke-Zentrale: „Zusätzlich zu unseren derzeit 70 Beschäftigten können wir Arbeitsplätze für 15 neue Mitarbeiter schaffen.“ Einige davon sind für die mögliche Breitband-Abteilung vorgesehen. „Zusammen mit einem Partner möchten wir unseren Kunden schnelles Internet anbieten.“ Über Langeweile könne sie sich in Neustadt nicht beklagen, sagt Litzka. Sie plane jedenfalls, länger in der Ostsee-Stadt zu bleiben als ihre beiden Vorgänger, die jeweils nur drei Jahre vor Ort gewesen sind. 
 
RALF KÖPKE
 
© 2016 by Energie & Management Verlagsgesellschaft mbH
 

 
 
 
 
 

 
04.02.16
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Teilnehmer der Gesprächsrunde zum Energie-Effizienz-Netzwerk Ostholstein EEN.OH

Energie-Effizienz-Netzwerk

Gelungener Auftakt zum Energie-Effizienz-Netzwerk Ostholstein EEN.OH!
 
Am 01.02.2016 trafen sich die Teilnehmer – zukunftsorientierte Unternehmen aus der Region –­ zur Auftaktveranstaltung des Energie-Effizienz-Netzwerks Ostholstein beim Netzwerkträger, den Stadtwerken Neustadt in Holstein. Das Projekt „Lernende Energieeffizienz-Netzwerke“ ist somit erstmalig in der Region Ostholstein gestartet, bei dem insgesamt bis zu 10 Unternehmen begleitet werden können.

 
Nach der Begrüßung durch die Werkleiterin der Stadtwerke, Vera Litzka, stellte sich zunächst das EEN.OH-Projektteam vor, bestehend aus den Stadtwerken Neustadt als Netzwerkträger, der IHK zu Lübeck als Netzwerkmoderator, dem TARA Ingenieurbüro aus Varel als energietechnischer Berater sowie dem Unternehmensverband Ostholstein-Plön als Netzwerkpartner. Anschließend präsentierten sich die bislang teilnehmenden Unternehmen selbst und beschrieben ihre ganz persönlichen Ziele und Erwartungen an das Netzwerk.   
Es folgte eine intensive Einführung in die Vorbereitung der Teilnehmer auf die erste Phase des Effizienz-Netzwerks durch das Ingenieurbüro: eine umfassende, individuelle Initialberatung, in der zunächst der Ist-Zustand der Betriebe abgebildet wird. Anschließend werden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ausgearbeitet. Auf Basis dieser Ergebnisse trifft das Netzwerk dann eine gemeinsame freiwillige Zielvereinbarung zur Energie- und CO2-Einsparung. Diese soll am Ende einer zunächst auf drei Jahre begrenzten Laufzeit des Netzwerkes erreicht werden.
In der zweiten Phase werden mit Hilfe von Expertenvorträgen zu relevanten Technologiethemen (z. B. Druckluft, Klimatisierung, Wärmerückgewinnung oder Beleuchtung) wirtschaftliche Energieeinspar-potentiale bei den Teilnehmern identifiziert und realisiert. Dies geschieht in Form von sogenannten „Energieeffizienztischen“. Dabei trifft sich das Netzwerk dreimal pro Jahr in den teilnehmenden oder begleitenden Betrieben, die so auch von einem dauerhaften, praxisorientierten Erfahrungsaustausch untereinander profitieren. Für das erste Netzwerktreffen einigte man sich abschließend auf den 08. Juni 2016. Erster Gastgeber wird die Kaufhausgruppe Stolz sein.
Noch haben interessierte Unternehmen aus der Region die Möglichkeit, am Energie-Effizienz-Netzwerk Ostholstein teilzunehmen!
Anmeldungen nimmt der Netzwerkträger, die Stadtwerke Neustadt in Holstein, gerne entgegen. Ansprechpartnerin ist Nicole Harkämper, Tel.: 04561 5110-803, nharkaemper@swnh.de. Weitere Informationen zum EEN.OH gibt es auch unter http://www.swnh.de/download/flyer_energieeffizienz.pdf.
SG 04-02-16

 
26.01.16

Stadtwerke übernehmen Konzessionen

Die Netze für Strom und Erdgas der Stadt Neustadt in Holstein bleiben auch die nächsten 20 Jahre in kommunaler Hand. Die Stadtwerke Neustadt in Holstein haben nach dem Auslaufen der bisherigen Verträge mit der Stadt und Neuausschreibung der Konzessionen zum 01.01.2016 erneut den Zuschlag für den Betrieb der Strom- und Gasnetze in Neustadt erhalten. Gleichzeitig wurden die Stadtwerke für weitere 20 Jahre mit der Wasserversorgung Neustadts betraut, und zudem wurde eine Löschwasservereinbarung mit der Stadt getroffen.
Damit bleibt die gute Versorgungsqualität und die Sicherheit der Netze auch für die Zukunft gewährleistet. Die Stadtwerke Neustadt in Holstein sind ein etabliertes Energieversorgungsunternehmen in der Region mit über 160jähriger Tradition. Der städtische Eigenbetrieb und Grundversorger in Neustadt verfügt über umfangreiche Erfahrungen und eingeschwungene Prozesse, um die betreuten Netze nachhaltig, sicher, wirtschaftlich und effizient nach dem jeweiligen Stand der Technik zu bewirtschaften.
 
"Die Verlängerung der Konzessionsverträge ist eine Bestätigung unseres Bemühens um regionale Transparenz", erklärt Vera Litzka, Werkleiterin der Stadtwerke Neustadt. „Eine zuverlässige, effiziente und verbraucherfreundliche Versorgung der Stadt Neustadt in Holstein, diese Aufgabe liegt bei den Stadtwerken als ihr heimischer Energieversorger auch zukünftig in verlässlichen Händen."
 
Die Bürgermeisterin der Stadt Neustadt in Holstein, Dr. Tordis Batscheider äußerte sich ebenfalls sehr erfreut über das Ergebnis der Neuausschreibung: „Ich begrüße es sehr, dass wir unseren Stadtwerken den Zuschlag erteilen konnten. Auf diese Weise werden unsere Bürgerinnen und Bürger auch künftig verlässlich mit Strom und Gas versorgt. Und bei auftretenden Fragen gibt nicht ein anonymes Callcenter Auskunft, sondern ein persönlicher Ansprechpartner kümmert sich vor Ort um alles.“
 
Strom-Notdienst: 0 45 61 / 51 10 - 250
Gas-, Wasser- und Wärme-Notdienst: 0 45 61 / 51 10 - 350
Abwasser-Notdienst: 0 45 61 / 51 10 - 450
Notfälle im Baugebiet „Baben Grauwisch": 0 45 61 / 51 10 - 222
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