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Aktuelles / Presse

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19.09.2016

Fehlender Freiumschlag

Die Stadtwerke informieren darüber, dass der im Kundenanschreiben zur Gaspreissenkung erwähnte Rücksendeumschlag in einzelnen Fällen fehlen kann. Betroffenen Kunden wird das entstandene Briefporto im Rahmen der Jahresverbrauchsabrechnung natürlich erstattet.
LM, 19.09.16 
06.09.2016

Stadtwerke senken Gaspreise

Neustadt: Nach dem Motto „rein in die warme Stube“ informieren die Stadtwerke derzeit ihre Kunden über die Senkung ihrer Gaspreise zum 1. Oktober 2016. Eine erfreuliche Nachricht mit Blick auf den kommenden Herbst und Winter – und die damit schon bald beginnende Heizperiode. Wie der Neustädter Versorger mitteilt, fällt der Preis pro Kilowattstunde in allen Gastarifen – auch außerhalb des Netzgebiets – um brutto 0,45 Cent. Im günstigsten Tarif LüttGas fix 2.0  bedeutet dies einen Rückgang um 8,65 Prozent. Bei einer gleichzeitigen Senkung des jährlichen Grundpreises um 5 Euro spart ein durchschnittlicher Haushalt (Jahresverbrauch: ca. 20.000 Kilowattstunden) somit im Jahr fast 100 Euro.
 „Die Preissenkung ist möglich durch gesunkene Beschaffungspreise an den Energiebörsen, die wir jetzt direkt an unsere Kunden weitergeben“, erläutert Werkleiterin Vera Litzka. „Als zuverlässiger regionaler Energiefürsorger sind wir bestrebt, für alle unsere Kunden stets die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen“, so Litzka weiter.
Dabei legen die Stadtwerke großen Wert auf individuelle Kundenbetreuung, faire und transparente Preise und haben den Anspruch, in allen Fragen rund um die Energieversorgung der richtige Partner für ihre Haushalts- und Geschäftskunden zu sein.
Für weiterführende Beratungen und Informationen sind die SWNH-Mitarbeiter/innen von Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie von 13:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr im Kundencenter im Ziegelhof 8 in Neustadt persönlich anzutreffen sowie telefonisch unter der Rufnummer 04561/5110-150 erreichbar.
N H 06.09.16
02.08.2016
Aktuelles-Bild
Frau Litzka bedankt sich bei Jonas Klemens

Auszubildender der Stadtwerke ausgezeichnet!

Jonas Klemens machte schon im April mit seinem Mut und beherzten Eingreifen von sich reden, als er einem Spielerkollegen nach einem Unfall auf dem Fußballplatz das Leben rettete. Nun haben seine Kollegen und Vorgesetzte bei den Stadtwerken Neustadt in Holstein erneut allen Grund stolz auf ihren Azubi zu sein: Am 19.07.2016 schloss Jonas Klemens seine 3-jährige Ausbildung im Klärwerk zur Fachkraft für Abwassertechnik als Klassen- und gleichzeitig Landesbester ab! Die Verwaltungsakademie Bordesholm, die zuständige Kammer für Ausbildungsberufe im öffentlichen Bereich in Schleswig-Holstein, zeichnete Herrn Klemens für diese großartige Leistung mit einem Freistipendium aus, mit dem er sich z. B. zum Techniker fortbilden lassen oder weiterführende Seminare besuchen kann.
„Wir sind alle sehr stolz auf die Leistungen von Jonas Klemens“, so Werkleiterin Vera Litzka, „und wir freuen uns, ihn gleich im Anschluss an seine Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik zu übernehmen“. Der so Gelobte nimmt das Angebot gerne an und dankt seinem Ausbilder, Roland Sauer, sowie allen Kollegen bei den Stadtwerken für ihre Unterstützung.

NH 02-08-2016
21.07.2016
Aktuelles-Bild
Der erste Spatenstich ist geschafft!

Spatenstich für den Neubau

Stadtwerke Neustadt in Holstein starten durch: Spatenstich für den Neubau des Verwaltungs- und Betriebsgebäudes am 18. Juli 2016!
 
Begrüßung durch Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider
„Nachdem in den vergangenen Wochen die Vorplanungen abgeschlossen wurden, kann nun mit dem Neubau begonnen werden“ freute sich Neustadts Bürgermeisterin Frau Dr. Tordis Batscheider und begrüßte die Anwesenden zum symbolischen Spatenstich für den Neubau der Stadtwerke Neustadt in Holstein an der Neukoppel 2. „Ich persönlich halte dies für den optimalen Standort, denn der Stadtwerkeneubau als Vorzeigeprojekt in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz ist ein wichtiges ‚Aushängeschild am Haupteinfallstor‘ unserer Stadt“ sagte die Bürgermeisterin und dankte der Stadtverordnetenversammlung dafür, dass nach mehrjähriger Planung nun dieses Projekt in Angriff genommen werden kann.

Spatenstich
Zusammen mit der Werkleiterin Vera Litzka, dem Stadtwerkeausschussvorsitzenden Günther Struck sowie den Architekten Prof. Ingo Lütkemeyer und Martin Spieß griff die Bürgermeisterin zum Spaten, um den ersten Spatenstich zu setzen. Bis Ende 2017/Anfang 2018 soll der Bau des insgesamt 7,4 Mio. Euro (netto) teuren Neubaus abgeschlossen sein.
Die Entscheidung für den Neubau an der Neukoppel 2 fiel in der Stadtverordnetenversammlung am 03.07.2014. „Mit dem neuen Verwaltungs- und Betriebsgebäude erhalten die Stadtwerke den dringend benötigten Raum für technisch anspruchsvolle und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Der Neubau bietet den Stadtwerken die Möglichkeit, weiter zu wachsen und sich gut für die Zukunft aufzustellen“, so die Bürgermeisterin.
Am Standort Neukoppel entsteht ein wirtschaftlich geplantes, modernes und flexibles Büro- und Betriebsgebäude. Mit einer Nutzfläche von knapp 2.500 m²  (Bruttogrundfläche 3.500 m²) bietet es Platz für ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zuzüglich des gewerblich/technischen Personals). Durch das zukunftsweisende Energiekonzept erreicht es den Standard eines Nullemissionsgebäudes.
„Als Energieversorger ist es für uns selbstverständlich, dass wir bei einem Neubau besonderes Augenmerk auf die Energieeffizienz legen“, erklärte Werkleiterin Vera Litzka. Auch die Bürgermeisterin wies anlässlich des symbolischen Spatenstichs auf die Bedeutung des geringen Energieverbrauchs von Gebäuden hin. Jede Kilowattstunde nicht verbrauchte Energie sei ein Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutzziele der Stadt.

Zukunftsweisendes Energiekonzept
Das neue Bürogebäude wird mit einer sog. reversibel betriebenen Wärmepumpe sowohl beheizt als auch gekühlt. Durch ein aktives Verschattungssystem an der Außenfassade wird die solare Einstrahlung, sprich die Aufheizung im Sommer, reduziert. Die Wärmerückgewinnung aus der Abluft senkt den Energiebedarf ebenfalls. Die Photovoltaikanlage mit 65 KWpeak auf dem Dach deckt den Großteil des Jahresstrombedarfs. Zudem schont die Nutzung von Regenwasser für die sanitären Anlagen und die Grünflächenbewässerung die Trinkwasserressourcen. Ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes Begleitprojekt erforscht darüber hinaus die Integration von wiederverwendbaren Bauteilen und Recyclingbaustoffen.

Flexibler Ausbau
Doch nicht nur in Bezug auf die Technik ist das neue Gebäude zeitgemäß: Durch seinen flexiblen Ausbau kann das dreigeschossige Gebäude jederzeit den sich ändernden Nutzungserfordernissen angepasst werden. Denn tragend ist nur die Außenwandkonstruktion und der Gebäudekern, die Zwischenwände und alle Versorgungsleitungen sind so konstruiert, dass die Nutzung der Flächen je nach Bedarf verändert werden kann.

Bezugsfertig im Winter 2017/18
Verantwortlich für die Planung des gesamten Gebäudekomplexes nebst Technik und Ausstattung ist die Arbeitsgemeinschaft IBUS Architekten und Ingenieure aus Bremen sowie Rissmann & Spieß Architekten aus Neustadt. Die Tragwerksplanung wurde vom Ingenieurbüro Drewes und Speth aus Hannover erstellt. Die Technischen Anlagen wurden vom Ingenieurbüro Taube + Goerz aus Eckernförde / Hannover geplant. Für die Planung der Elektroinstallationen zeichnet das Ingenieurbüro Hornecker aus Lübeck verantwortlich. Die Bauarbeiten beginnen in Kürze mit der Einrichtung der Baustelle und den Erdarbeiten. Im Winter 2017/18 soll das Gebäude bezugsfertig sein.


NH 21-07-2016
20.04.16

Ihre Stadtwerke informieren

Liebe Kundinnen und Kunden,
 
in jüngster Zeit erreichen uns erneut Anrufe besorgter bzw. verunsicherter Kunden unseres Hauses, die von sogenannten Energiedienstleistern an der Haustür zum Abschluss von Stromverträgen angesprochen werden. Dabei gehen diese Personen auf unterschiedlichste Weise vor. Mal verhalten sie sich höflich und korrekt, in anderen Fällen wiederum wird uns berichtet, dass falsche, scheinbar harmlose Angaben gemacht werden, um das Vertrauen der Bewohner zu erlangen. Stets ist das Ziel, an wichtige persönliche Informationen von Ihnen zu gelangen, z. B. die letzte Jahresverbrauchsabrechnung, Zählerstand, Zählernummer oder Bankverbindung.
 
Falls Sie das Gefühl haben, von einem Mitarbeiter der Stadtwerke Neustadt an der Haustür kontaktiert worden zu sein, und sind sich aber nicht sicher, ob das auch richtig ist, wenden Sie sich einfach an unseren Kundenservice unter der Rufnummer 5110-150. Im persönlichen Gespräch klären wir die Dinge auf.
 
Unabhängig davon weisen die Stadtwerke Neustadt in Holstein auf Folgendes hin:
 
Mitarbeiter der Stadtwerke Neustadt in Holstein werden niemals an der Haustür versuchen, einen neuen Energieliefervertrag von Ihnen unterschreiben zu lassen.


Mitarbeiter der Stadtwerke Neustadt in Holstein verfügen über einen entsprechenden Dienstausweis mit Foto.
Lassen Sie sich diesen beim geringsten Zweifel unbedingt zeigen!


Die Stadtwerke Neustadt in Holstein kooperieren nicht mit anderen Energieanbietern und bedienen sich auch keiner s.g. Stromvermittler.

 SG 20-04-16
 
23.02.16
Aktuelles-Bild

KLein, aber wendig


Klein, aber wendig
 
Als Werkleiterin der Stadtwerke Neustadt in Holstein setzt Vera Litzka alles daran, den kleinen Versorger für die Energiewende fit zu machen und die Selbstständigkeit zu erhalten.
 
STADTWERKE. Neustadt in Holstein, genauer gesagt in Ostholstein, liegt direkt an der Ostsee. Davon konnten sich Fernsehzuschauer im ZDF bis Januar dieses Jahres knapp 19 Jahre lang meist mittwochs im Vorabendprogramm überzeugen. Im Neustädter Marinehafen hatte die „Küstenwache“, so der Titel der langjährigen Serie, ihr Domizil. Und immer wenn (Film-)Kapitän Holger Ehlers mit seiner Crew auf der „Albatros“ zu Einsätzen in die Ostsee jagte, ließ sich allzu oft am Heck des Polizeischiffes der Name des Heimathafens ausmachen: Neustadt in Holstein.
 
„Das war schon eine gute Werbung für Neustadt, schließlich lebt die Stadt als Erholungs- und Kulturort auch von den Touristen“, sagt Vera Litzka. Die studierte Agrarwissenschaftlerin ist vor gut drei Jahren in der 15 000-Einwohner-Kommune rund 30 km nördlich von Lübeck vor Anker gegangen und zwar als Werkleiterin der lokalen Stadtwerke. Litzka ist die erste Frau auf diesem Posten.
 
Der Wechsel in den Norden fiel ihr, die zuvor zehn Jahre lang als Geschäftsführerin die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) im VKU mit Sitz in Köln gemanagt hatte, nicht schwer. In den 1990er Jahren hatte Litzka bei der Fördergesellschaft für Windenergie am damaligen Standort in Bruns- büttel im Dithmarscher Land gearbeitet, sozusagen auf der anderen Seite Schleswig- Holsteins. „Dennoch war es ein Gefühl, als ob ich nach Hause zurückkomme“, resümiert Litzka.
 
Dienstleistungen und Effizienzmaßnahmen stehen im Fokus
 
Ihren Wechsel nach zehn Jahren durchaus erfolgreicher ASEW-Tätigkeit, in der sie beispielsweise die Mitgliederzahl um rund ein Drittel auf 270 Stadtwerke ausbauen konnte, begründet Litzka so: „In Köln habe ich mehr konzeptionell gearbeitet, wie beispielsweise bei der Entwicklung neuer Produkte wie green gas oder water green plus. Nach zehn Jahren wollte ich endlich vor Ort Dinge bewegen.“
 
Um das zu tun, ist Neustadt in Holstein ein gutes Pflaster. Gilt es doch ein kleines Stadtwerk mit rund 10 000 Kunden im Stromsektor und knapp 5 000 im Gasbereich sicher an den Klippen des zunehmenden Wettbewerbs und den Herausforderungen des Energie-Zeitalters vorbeizuschiffen. „So klein sind wir auch nicht“, schmunzelt Litzka, „in den Sommermonaten verdreifacht sich die Zahl der in Neustadt lebenden Menschen, für die auch die entsprechende Infrastruktur vorgehalten wird.“
Dass die Werkleiterin – die nicht mehr alltägliche Funktionsbezeichnung ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Neustädter Stadtwerke als kommunaler Eigenbetrieb firmieren – ihr Unternehmen in den zurückliegenden drei Jahren auf größere Bürgernähe getrimmt hat, versteht sich von selbst. Parallel hat sie den Fokus auf Dienstleistungen und Effizienzmaßnahmen verstärkt.
 
Gerade das Effizienzthema liegt Litzka am Herzen. Während ihrer ASEW-Zeit hatte sie immer wieder an Strategien gearbeitet, wie sich die EU-Effizienzrichtlinie auf kommunaler Ebene umsetzen lässt. „Wir haben in Neustadt als eine der ersten Maßnahmen unser Klärwerk energetisch auf Vordermann gebracht, indem wir ef- fizientere Pumpen eingebaut haben“, erzählt die Werkleiterin.
 
Im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten steht aber der Wärmesektor. „Die ganze Welt schaut auf den Strombereich, diskutiert über das EEG und die damit angeblich verbundenen Stromkostensteigerungen. Dagegen ist der Wärmebereich mit seinen enormen Einsparpotenzialen völlig vernachlässigt worden.“ Im Rahmen der natio- nalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung haben die Stadtwerke Neustadt ein Kieler Ingenieurbüro beauftragt, Ideen zu entwickeln, wie die Energiewende in Neustadt und in der Umgebung umgesetzt werden kann. Verwirklicht ist bereits ein städtischer Wärmeatlas: „So wissen wir jetzt genau, wo es sinnvoll ist, nachzu-verdichten.“
 
Als eines der ersten konkreten Ergebnisse konnte Litzka Anfang Februar zur Auf- taktveranstaltung des Energie-Effizienz-Netzwerkes Ostholstein einladen. „Wir sind mit sechs Unternehmen gestartet und hoffen, dass deren Aktivitäten und Einsparerfolge weitere Firmen zum Nachahmen animieren“, betont Litzka. Im EEN.OH-Netzwerk ist eine gemeinsame freiwillige Zielvereinbarung zur Energie- und CO2-Einsparung geplant, die nach drei Jahren erreicht werden soll.
Welche Möglichkeiten insbesondere im Immobiliensektor vorhanden sind, kann Litzka demnächst mit einem eigenen Vorhaben demonstrieren. Für 7,4 Mio. Euro bauen die Stadtwerke am Ortseingang ihre neue Unternehmenszentrale: „Wir ersetzen damit einen Uraltbau, der noch aus der Vorkriegszeit stammt“, sagt Litzka. Dass der Neubau energetisch optimiert sein wird, liegt auf der Hand: „Wir setzen auch auf wiederverwertbare Baustoffe, um so ein Ausrufezeichen für mehr Ressourcen-Effizienz zu setzen."
Auch mit einem zweiten Neubau-Vorhaben wird sie sich demnächst intensiv beschäftigen müssen. Anfang März beschloss die Stadtverordnetenversammlung mit überwältigender Mehrheit, den Kommunalhafen wegen zunehmender Unwirtschaftlichkeit zu schließen. Das Management für diesen Hafen und die rund 300
Sportboot-Liegeplätze oblag bislang den Stadtwerken: „Auf den Kommunalhafen entfielen zuletzt rund 1,7 Prozent unseres Umsatzes“, sagt Litzka. Eine Größe bei einem Umsatz von zuletzt annähernd 50 Mio. Euro, die ertragbar ist. Viel mehr schmerzt die Werkleiterin, dass in den beiden vergangenen Jahren die Hafenbecken für rund eine Million Euro teilweise bis auf eine Tiefe von bis zu sechs Metern ausgebaggert wurden.
 
Stadtwerke bewerben sich um neue Konzessionen in der Region
 
Als Alternative zum gewerblichen Hafenumschlag setzt die Stadt Neustadt für das neu entstehende innenstadtnahe Quartier künftig auf eine maritim-touristische Nutzung und auf das Konzept „Leben und Arbeiten im Hafen“. Für die Stadtwerke, sagt Werkleiterin Litzka, seien damit „viele Chancen verbunden“, neue Kunden mit zahlreichen Dienstleistungen zu gewinnen.
 
Chancen, zu wachsen und damit die Selbstständigkeit zu erhalten, sehen die Stadtwerke Neustadt auch im Gewinn von Konzessionen in der Umgebung. Zusammen mit den Stadtwerken Eutin als Partner gehören die Neustädter mit jeweils 25 Prozent zu den Gesellschaftern der neugegründeten Stadtwerke Oldenburg in Holstein. Der Newcomer hat mit Jahresbeginn die Strom- und Gasnetze in der 10 000-Einwohner- Stadt übernommen. „Wir haben bereits die wichtigen Ankerkunden im Gewerbe- bereich gewonnen und streben im Haushaltskundensektor die 1 000-Kunden-Marke an“, zeigt sich Litzka zufrieden, sie will sich als Partner bei weiteren anstehenden Konzessionsvergaben in der Region anbieten. „Oldenburg hat allen Kommunen in Holstein gezeigt, was wir können“, sagt sie selbstbewusst.
Dass Litzka Wachstum im Blick hat, zeigt die Dimensionierung der neuen Stadtwerke-Zentrale: „Zusätzlich zu unseren derzeit 70 Beschäftigten können wir Arbeitsplätze für 15 neue Mitarbeiter schaffen.“ Einige davon sind für die mögliche Breitband-Abteilung vorgesehen. „Zusammen mit einem Partner möchten wir unseren Kunden schnelles Internet anbieten.“ Über Langeweile könne sie sich in Neustadt nicht beklagen, sagt Litzka. Sie plane jedenfalls, länger in der Ostsee-Stadt zu bleiben als ihre beiden Vorgänger, die jeweils nur drei Jahre vor Ort gewesen sind. 
 
RALF KÖPKE
 
© 2016 by Energie & Management Verlagsgesellschaft mbH
 

 
 
 
 
 

 
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Gas-, Wasser- und Wärme-Notdienst: 0 45 61 / 51 10 - 350
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